Visionen nachhaltig gestalten

Beim ersten Stammtisch im neuen Jahr beschäftigten sich Entdecker*innen in Frankenthal mit dem Thema Nachhaltigkeit und neue Kirche. Zwei Themen, die in die Zukunft gerichtet sind, zwei Themen, über die wir uns SCHON JETZT Gedanken machen möchten – und vielleicht auch zwei eng verwandte Themen?

Dr. Peter Hundertmark gab uns einen Input, der sich mit der Fragestellung auseinandersetzte, inwiefern neue Formen von Kirche und Ökologie zueinander passen. Wir lernten: Eine Kultur der Nachhaltigkeit ist zwar eine globale Herausforderung, aber gerade aus der Kirche heraus begründet haben wir das Potential, uns dieser Herausforderung zu stellen – und an der Sendung Jesu teilzuhaben. Denn Friede, Gerechtigkeit, Rettung und Versöhnung sind für uns zentrale Werte, die zum Reich Gottes führen. Und genau deshalb sollten wir uns fragen, wie wir einen Beitrag zur Kultur der Nachhaltigkeit leisten können. Ein ganz konkretes Ziel: 10 neue Gemeinden gründen, die aus der ökologischen Spiritualität heraus Armut und Reichtum einüben.

Im Anschluss an den Input sind unsere Entdecker*innen in kleinen Tischgruppen in den Austausch getreten, um auf der Grundlage konkreter Fragestellungen ihre Motivation zu ergründen.


Welche Vision brennt in mir – um von dort aus Kirche zu beginnen?

Was ist mein großes Reich-Gottes-Thema – um von dort aus Kirche zu beginnen?

Welches Zeichen der Zeit steht mir vor Augen – um von dort aus Kirche zu beginnen?


Wir entdeckten viele unterschiedliche Zeichen der Zeit, insbesondere die Bedrohung der Schöpfung, die auch für viele ein wichtiges Reich-Gottes-Thema war. Denn im Kern orientierten sich unsere Visionen an genau den oben genannten zentralen Werten Friede, Gerechtigkeit, Rettung und Versöhnung.

Wenn jemand zu Christus gehört,
ist er eine neue Schöpfung.
Das Alte ist vergangen;
etwas ganz Neues hat begonnen

2 Kor 5,17 NGÜ

Diese Bibelzeilen fanden unsere Entdecker*innen auf Bierdeckeln, die in die Runde gegeben wurden. Jede*r konnte einen Gedanken zu diesem Text auf einen Bierdeckel schreiben. Die Bierdeckel wurden dann weitergegeben, sodass alle einen Gedanken zum Mit-nach-Hause-nehmen bekamen. Zum Abschluss beteten wir das Kneipengebet, in dem wir darum baten, in Gottes Bewegung zu den Menschen hin aufgenommen zu werden, die Zukunft seiner Kirche zu sehen und gut miteinander zu leben.

Für die weitere Vernetzung von Entdeckerinnen bietet SCHON JETZT Begleitung in allen Entwicklungsschritten an. Wer möchte, kann dem Stammtischtreffen weitere Begegnungen folgen lassen und Kirche vor Ort neu denken.

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